Wallgasse 30; A-1060 Wien
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Samstag 10:00 - 15:00

Ofenhaus Westbahnhof Meisterbetrieb Abzeichen
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MORSO 7642

Eine kreisrunde Form, runde, feminine Übergänge und die größte Glasscheibe in Morsøs Geschichte machen die Serie Morsø 7600 zu etwas ganz Einzigartigem.

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Hwam Kaminofen 3660

Alle Bedienelemente sind in die Gestaltung miteinbezogen. Der Speicherofen HWAM 3660 hat unten ein mit einer Tür verschlossenes Fach, in dem Material zum Anzünden aufbewahrt werden kann.

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NIBE Handöl 35T

Viel Designarbeit und Entwicklungsstunden floßen in der Entwicklung ind dieses einzigartigen Modell von Nibe Handöl, das Endergebniss ist ein Augenschmauss mit viel Funktionalität.

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Kleinkachelofen Salzburg

Die Kernelemente sind aus der Speichermasse "POWERSTONE" gebaut, sie geben noch viele Stunden nach dem letzten feuer ihre Wärme ab.

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    MORSO 7642
    Kunstwerk mit Wärmeeigenschaften

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    Hwam Kaminofen 3660
    Schlichtes skandinavisches Design mit automatic

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    NIBE Handöl 35T
    Moderner Look verbunden mit Funktionalität der neue NIBE Handöl 35T

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    Kleinkachelofen Salzburg
    Das Modell Salzburg ist ein echter Speicherofen.

Ofen / Kaminofen Begriffe


Begriffserklärung

Was ist Bauart 1 (BA1)?

Kaminöfen müssen lt. DIN 18891 mit einer selbstschließenden Tür ausgerüstet sein, wenn die Türöffnung größer als 0,05 m² ist.

Da in Deutschland die Mehrfachbelegung eines Schornsteins erlaubt ist, ist dort die Bauart 1 vorgeschrieben, um eine Gefährdung von Personen in anderen, an den Schornstein angeschlossenen Wohneinheiten zu vermeiden.

Was ist Bauart 2 (BA2)?

Bauart 2 bedeutet keine selbstschließende Tür.

Was sagt der Wirkungsgrad aus?

Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Energie des eingesetzten Brennstoffs für die Raumheizung zur Verfügung steht. Ein hoher Wirkungsgrad spart teuren Brennstoff und schont die Umwelt.

Welche Wirkungsgrade werden erreicht?

Der Wirkungsgrad eines offenen Kamins liegt bei nur rund 10%. Die Europäische Norm schreibt mind. 70 % Wirkungsgrad für Kaminöfen vor. In Österreich ist ein Mindestwirkungsgrad von 78% vorgeschrieben.

Was ist die Nennwärmeleistung?

Das ist die lt. EN (Europäische Norm) ermittelte "Normalheizleistung". Auf diese Heizleistung ist der Ofen geprüft und mit dieser Leistung wird auch das Raumheizvolumen ermittelt

Was ist die minimale Heizleistung?

Diese entspricht (in etwa) der halben Nennwärmeleistung laut Prüfung (Schwachlastbetrieb).

Was ist die maximale Heizleistung?

Das ist die maximal erzielbare Heizleistung, die allerdings nur kurzfristig eingesetzt werden darf (Überlastungsgefahr!).

Was sagt das Raumheizvermögen aus?

Das Raumheizvermögen gibt an, wie viele m³ Raum mit einer gewissen Heizleistung (in kW) erwärmt bzw. beheizt werden können. Die Angabe des Raumheizvermögens soll dem Kunden eine Entscheidungshilfe beim Kauf seines Kaminofens geben. Die Räume sollen nicht überheizt werden, sollen aber andererseits durch den Ofen schnell erwärmt werden können.

Wie wird das Raumheizvermögen ermittelt?

Das Raumheizvermögen wird nach DIN 18893 angeben, und zwar jeweils für günstige und ungünstige Bedingungen. Für die Ermittlung wird die Nennwärmeleistung herangezogen.

Was sind günstige und ungünstige Heizbedingungen?

Günstige und ungünstige Heizbedingungen lassen sich folgendermaßen beschreiben:

günstige Heizbedingungen:

Nur eine Außenwand mit max. 5 m Seitenlänge, der Fußboden sowie eine Innenwand mit max. 5 m Seitenlänge grenzen an unbeheizte Nebenräume und alle anderen Wände (inkl. Decke) grenzen an beheizte Räume.

weniger günstige Heizbedingungen:

Nur eine Außenwand mit max. 5 m Seitenlänge, der Fußboden grenzt an einen beheizten Raum und alle anderen Wände (inkl. Decke) grenzen an unbeheizte Räume.

ungünstige Heizbedingungen:

Zwei Außenwände, zwei Innenwände sowie Decke und Fußboden grenzen an unbeheizte Nebenräume.

Was sind die Tripelwerte für den Schornsteinfeger?

Diese 3 Werte werden vom Schornsteinfeger benötigt, um eine Schornsteinberechnung durchzuführen:

  • Abgasmassenstrom (geschlossen)
  • Mindestförderdruck bei Nennwärmeleistung (geschlossen)
  • Abgastemperatur

Holz - die einzige nachwachsende Energiequelle der Welt. Vollgepumpt mit der Kraft der Sonne spendet es behagliche Wärme an kalten Tagen und in frostigen Nächten.

Was spricht eigentlich für Heizen mit Holz?

Holz ist der Inbegriff für erneuerbare Energie, macht unabhängig von fossilen Brennstoffen (Erdöl, Erdgas, Kohle), bietet Versorgungssicherheit und bleibt bei richtigem Abbrand komplett in den biologischen Kreislauf integriert.
Auch bei den Kosten schneidet Holz im Vergleich mit anderen Brennstoffen sehr gut ab.

Wie schneidet Holz als Energieträger ab?

Ein Raummeter (= ca. 500 kg) trockenes Laubholz hat den gleichen Heizwert wie ca. 200 Liter Heizöl EL (extra leicht), 370 kg Braunkohlebriketts oder 200 m³ Erdgas.
Trockenes Laubholz hat ca. 3,9 kWh/kg Heizwert.

Welches Holz eignet sich für Kaminöfen?

Unbehandeltes, trockenes Holz, wobei sich (harzarmes) Hartholz (Buche, Eiche, Birke) durch ein besonders ruhiges Flammenbild auszeichnet.

Was darf in einem Kaminofen verbrannt werden?

Scheitholz und Holzbriketts.
Wird nicht zugelassenes Brennmaterial verbrannt, so erlischt die Garantie und Schäden am Gerät sind zu befürchten.

Was darf in einem Kaminofen nicht verbrannt werden?

Gestrichenes, lackiertes oder beschichtetes Holz, Sperrholz, Spanplatten, Papier, Karton, Papierbriketts, Kunststoffe, Verpackungsmaterial, Müll!

Welche Einheiten für Holzmengen gibt es?

1 Festmeter (fm) = 1 m³ feste Holzmasse
1 Raummeter (rm) = 1 m³ geschichtete Holzscheiter (Länge 1 m)
1 Schüttraummeter (Srm) = 1 m³ geschüttete Holzscheiter

Sind Kaminöfen umweltverträgliche Heizgeräte?

Absolut! Wer beim Heizen mit Holz ein paar Grundregeln beherzigt und einen Kaminofen verwendet, der in Sachen Verbrennungstechnik dem neuesten technischen Stand entspricht, kann guten Gewissens die wohlige Wärme eines Kaminofenfeuers genießen. Als schnelle Wärmequelle bieten Kaminöfen wie kaum ein anderes Heizgerät die Möglichkeit, umweltbewusst zu heizen. Ihre flexible, rasche Einsatzfähigkeit erspart vor allem in den Übergangszeiten den Dauerbetrieb eines trägen Heizsystems (Zentralheizung mit Radiatoren, Fußbodenheizung, Kachelofen). Das schont die Umwelt.

Warum ist Holz ein umweltfreundlicher Brennstoff?

Die saubere Verbrennung von Holz entspricht dem gleichen chemischen Prozess wie die natürliche Verrottung. D.h., das freigesetzte CO2 (Kohlendioxyd) belastet den ursprünglichen CO2-Haushalt der Atmosphäre nicht zusätzlich. Der Brennstoff Holz wurde daher von der deutschen "Enquête-Kommission zum Schutz der Erdatmosphäre" mit der Emissionskennzahl „Null“ bewertet. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern (Erdöl, Erdgas, Kohle) ist Holz als CO2-neutraler Brennstoff an der Entstehung des Treibhauseffektes unbeteiligt!

Wann ist Holz trocken?

Trockenes Holz ist Holz mit einer Restfeuchte unter 15 % bzw. einem Wassergehalt unter 13 %. Dies lässt sich durch gute Lufttrocknung bei einer Lagerdauer von 2 Jahren erreichen.

Wie erkenne ich trockenes Holz?

Am besten, man misst den Feuchtigkeitsgrad mit einem Messgerät. Als Hinweise gelten auch, dass trockenes Holz leichter ist als feuchtes, sich wärmer anfühlt und sich die Rinde bei trockenem Holz leicht entfernen lässt.

Warum soll man nicht mit feuchtem Holz heizen?

  1. Je feuchter das Holz, desto niedriger sein Heizwert. Das Wasser im Holz muss zuerst verdampfen, wozu schon jede Menge Energie nötig ist; und für wohlige Wärme bleibt dann nicht mehr viel übrig.

  2. Durch den Wasserdampf wird die Verbrennungstemperatur herabgesetzt, es bildet sich Ruß, der sich im Feuerraum und auf den Kaminofen-Scheiben als hartnäckiger, schwarzer Belag anlegt.

  3. Die Emissionen nehmen zu, weil Schadstoffe unverbrannt durch den Schornstein ziehen.

Wie sieht richtiges Brennholz aus?

Rundes Holz ist mindestens einmal zu spalten, damit es besser anbrennt. Idealmaße für Brennholz: 33 cm lang, Durchmesser des gespaltenen Scheits nicht über 7 cm. Die Größe hängt allerdings auch vom Feuerraum ab: manche Modelle vertragen auch 50 cm Scheite, besonders kleine Feuerräume funktionieren besser mit 25 cm Scheiten.

Wie wird Holz richtig gelagert?

Je besser der Holzstapel durchlüftet ist, umso rascher trocknet das Holz.
Deshalb sollten die Holzscheite schichtweise gelagert werden.

Das Holz darf nicht rundum mit Plastikplanen abgedeckt werden. Frisches Holz kann darunter nicht trocknen. Wird Holz in einem geschlossenen Raum gelagert, muss ein dauernder Luftaustausch gewährleistet sein

Was ist ein Außenwandanschluss?

Bei einem Außenwandanschluss wird die Verbrennungsluft für die Feuerstätte von außen zugeführt. Man spricht auch von einem externen Luftanschluss bzw. von raumluftunabhängigem Betrieb.

In welchen Fällen sollte ein Kaminofen raumluftunabhängig betrieben werden?

Üblicherweise wird die Verbrennungsluft eines Kaminofens dem Aufstellraum entnommen. In folgenden Fällen sollte die Verbrennungsluft jedoch von außen zugeführt werden und damit die Feuerstelle raumluftunabhängig betrieben werden:

  • wenn es sich um eine besonders dichte Gebäudehülle handelt und daher kein ausreichender Luftwechsel für die Feuerung zur Verfügung steht (Feuerungen, die auch offen betrieben werden, benötigen z.B. 360 m³ Luft / h je m² Feuerungsöffnung!). Dies ist besonders bei modernen, energiesparenden Gebäuden der Fall.
  • wenn eine Dunstabzugshaube und ein Kaminofen gleichzeitig betrieben werden sollen
  • wenn eine kontrollierte, mechanische Wohnraumlüftung vorliegt

Wie sollte der Außenwandanschluss durchgeführt werden?

Der Anschlussdurchmesser darf nicht reduziert werden. Außerdem sollte mit so kurzen Leitungen wie möglich angeschlossen werden. Richtwerte: bis zu 3 m max. 2 x 90° Knie; bis zu 4 m max. 1 x 90° Knie; ab 4,5 m Querschnitterhöhung (auf 100 bzw. 150 mm) notwendig

Wie lange braucht ein Kaminofen, um den Raum zu erwärmen?

Die Zeit, die ein richtig dimensioniertes, kaltes Heizsystem braucht, um einen kühlen Raum (ca. 15°C) auf Zimmertemperatur (ca. 21°C) aufzuheizen: (Durchschnittswert)

Kaminofen 0,25 – 0,50 h
Zentralheizung mit Radiatoren 0,50 – 1,00 h
Kachelofen 4,00 – 6,00 h
Fußbodenheizung 6,00 – 8,00 h

Ein Kaminofen heizt also schnell. Kühlt er nach dem Feuer auch schnell aus?

Wenn er nicht mit einem zusätzlichen Wärmespeicher ausgerüstet ist, kühlt der Ofen innerhalb von 1 – 2 h ab. Mit dem patentierten Heat Memory System von Austroflamm lässt sich allerdings schnelle Wärme mit Speicherung (bis zu 9 h!) kombinieren

 

Erklärung von Begriffen

A

Abstand zu Möbelstücken: Der Abstand, der zwischen Ofen und Möbeln einzuhalten ist. Die stärkste Wärme wird durch das Glas der Tür abgegeben.

Aschenkasten:Hier wird die Asche aus dem Ofen aufgefangen.

Aschentopf: Hier wird die Asche aus dem Ofen aufgefangen, die später unter Einsatz eines Ascheimers herausgesaugt werden kann.

Automatik: HWAM bietet als einziger Hersteller eine Vorrichtung zur automatischen Regelung der Luftzufuhr zum Ofen an. Einen optimalen Wirkungsgrad erreicht man im Prinzip durch exakte Regelung der Zuluft in allen Phasen des Verbrennungsvorgangs (s. Abschnitt über ‚Automatik’).

B

Befüllen mit Brennstoff: Dies erfolgt beim Anheizen des Ofens (Einlegen von Anmachholz in den Feuerraum) bzw. beim Nachlegen von Holzscheiten. In der Gebrauchsanweisung ist aufgeführt, wie viel Kilogramm Holz jeweils nachgelegt werden sollten.

Bodenplatte: Befindet sich unter dem Ofen brennbares Material wie z. B. ein Holzfußboden, besteht die Vorschrift, eine Platte dazwischenzulegen. Diese muss die in der Gebrauchsanweisung aufgeführte Größe aufweisen. Bodenplatten gibt es in verschiedenen Ausführungen – je nach Ofenmodell und Einrichtungsstil.

Brennbares Material: Hierunter fallen alle entzündlichen Materialien wie Holzwände, Leichtbauwände mit Holztragekonstruktion usw.

D

DAPO: Diese Bezeichnung steht für den dän. Herstellerverband ‚Foreningen af danske producenter af pejse og brændeovne’. Ihm gehören 5 dänische Hersteller von offenen Kaminen und Kaminöfen an.

DS-Zulassung: Vor Inkrafttreten der EN waren die Öfen nach der dän. Norm Dansk Standard (DS) zugelassen. Sie wurde durch die europäische Norm abgelöst.

E


F

Frischluftsystem: Für die meisten HWAM Kaminöfen wird ein System angeboten, mit dem sich Außenluft zuführen lässt. Es gibt zwei unterschiedliche Anlagen. Bei der einen wird Luft in den Raum geleitet, sodass im Zimmer stets ein ausgeglichenes Verhältnis herrscht. Die andere Anlage ist geschlossen, d. h., Frischluft wird ausschließlich der Automatik zugeführt. Das Wichtigste ist jedoch, dass immer genügend Luft in dem Zimmer ist, wo der Kaminofen steht.

K

Konvektionsofen: Ein solcher Ofen verteilt die Wärme über die gesamte zu beheizende Fläche, sodass das ganze Haus behaglich warm wird. Durch Kanäle im Ofen steigt die Wärme nach oben und verteilt sich zu den Seiten hin, um als abgekühlte Luft wieder eingesaugt zu werden. Dadurch wird die Wärme gleichmäßig verteilt. Der Blechmantel eines Konvektionsofens wird nicht so heiß wie ein gewöhnlicher Ofen, weshalb Möbel näher herangerückt werden können.

kW: Hierbei handelt es die Abkürzung für kW. Faustregel: Fläche in einem Haus mit einer Deckenhöhe von 2,40 m, die mit 1 kW beheizt werden kann: 25 m² bei erstklassiger, 20 m² bei guter, 15 m² bei befriedigender und 10 m² bei schlechter Wärmedämmung (Ca-Angaben).

L

Lichte Weite im Schornstein: Damit ist die Größe der Züge im Schornstein gemeint. Bei den meisten Schornsteinen beträgt sie Ø 15 cm.

N

Nennwert für Zug: Damit wird der Zug im Schornstein nach dem Anmachen bezeichnet, wenn normale Betriebsbedingungen herrschen.

P

Pa: Diese Abkürzung steht für die Maßeinheit Pascal, mit der sich der Zug im Schornstein angeben lässt. Gemessen wird mit elektronischen Instrumenten oder mittels einer Wassersäule.

Primär- und Sekundärluft: Um die Leistung des Ofens ausnutzen zu können, muss Luft für die Verbrennung zugeführt werden. Während der Anheizphase strömt Primärluft durch den Schüttelrost im unteren Teil des Feuerraums. Sie tritt durch Kanäle unten im Ofen ein, angesaugt durch den Zug im Schornstein. Während des normalen Betriebs wird Sekundärluft über dem Feuer eingeleitet, das zum Verbrennen der Rauchgase dient.

R

Rauchrohr: Es dient als Zwischenstück zwischen Kaminofen und Schornstein. Das Rauchrohr kann sich hinter oder auf dem Ofen befinden, direkt in den Schornstein gehen oder nach oben geführt werden.

Rauchleitblech: Damit die Hitze im Ofen in Heizenergie umgewandelt wird, werden sie um 1 bis 2 Rauchleitbleche im Ofen herumgeleitet, um Konvektionswärme abzugeben.

Regulierschieber: Damit kann die Wärmeleistung des Ofens zwischen MIN und MAX eingestellt werden. Normalerweise befindet er sich in einer festen Position, entsprechend der Verhältnisse in dem Raum bzw. den Räumen, der/die beheizt werden soll/en. Die Automatik regelt die Luftzufuhr.

Rohrstutzen: Eine Öffnung, auf die das Rauchrohr aufgesteckt wird, das den Rauch zum Schornstein leitet. Der Durchmesser beträgt in der Regel 15 cm.

S

Scheibenspülung: Hierbei handelt es sich um einen Luftkanal, aus dem vorgewärmte Luft über die Scheibe strömt, die das Absetzen von Ruß verhindert. Bei einigen HWAM Modellen kommen diese Luftströme aus drei Richtungen, nämlich von beiden Seiten und von oben.

Schüttelrost: Damit lässt sich Asche durch Schütteln vom Feuerraum in den Aschenkasten bzw. -topf befördern.

Senotherm-Farbe: Der Kaminofen ist mit einer hitzefesten Farbe namens Senotherm überzogen. Mit dieser Farbe, die beim Fachhändler erhältlich ist, lassen sich Schäden wie Schrammen oder Rost ausbessern.

Speckstein: Diese Gesteinsart findet als Kaminofenverkleidung Verwendung. Verkleiden lassen sich etliche Teile des Kaminofens, nämlich Sockel, obere Deckplatte oder auch der gesamte Ofen (s. Sortimentsübersicht). Speckstein wird aus Finnland und Südamerika importiert.

V

Vermiculit/Skamolex/Skamol: Die Auskleidung des Feuerraums besteht bei den meisten Kaminöfen aus feuerfesten Steinen bzw. einem der 3 o. a. Isoliermaterialien. Bei den meisten Öfen findet Skamol Verwendung, da es 6 bis 8-mal bessere Isoliereigenschaften als feuerfeste Steine aufweist.

W

Wandfutter: Das ist ein Metallring, der in den Schornstein eingemauert wird, um das Rauchrohr aufzunehmen.

Wärmeleistung: Damit wird die Leistung des Kaminofens in Kilowatt (kW) angegeben.

Z

Zierabdeckung: Dabei handelt es sich um einen Ring, der sich zur Verbesserung der Optik auf den Ofen legen lässt.

Zug im Schornstein: Damit der Kaminofen optimal funktionieren kann, muss ein guter Schornstein mit ausreichendem Zug vorhanden sein. Ein guter Schornstein mit Werten zwischen 12 bis 14 Pa ist sozusagen der ‚Motor’ des Ofens.


Tipps für das Anzünden/ Befeuern

Anleitung zum Befeuern mit Brennholz

Beim ersten Befeuern ist behutsam vorzugehen, da die Materialen im neuen Ofen erst ‚eingebrannt’ werden müssen. Der Lack härtet erst beim ersten Betrieb des Ofens aus. Dabei ist die Tür ganz vorsichtig zu öffnen, da sonst die Dichtungen am Lack kleben bleiben. Da der Lack starke Gerüche entwickeln kann, ist für gute Raumbelüftung zu sorgen. Achten Sie bitte darauf, die Tür mit dem mitgelieferten Handschuh während der ersten 2 bis 3 Heizdurchgänge nicht zu berühren, da der Lack noch nicht vollständig ausgehärtet ist.

Regulierung der Luftzufuhr

Bei der Regulierung der Primärlüftung (durch den Feuerrost aufsteigende Luft) lässt sich der Schieber ganz nach links (MIN) bzw. rechts (MAX) setzen. Während die Primärluft durch den Feuerrost aufsteigt, strömt die Sekundärluft durch die Öffnungen an der rückwärtigen Platte ein. Die Luft für die ‚Scheibenspülung’ bestreicht die Scheibe von oben und den Seiten.

Anmachen des Ofens

Der Regulierschieber für Primär- und Sekundärluft wird im Uhrzeigersinn in die MAX-Position gebracht.

Nun ist Anmachholz einzulegen, das von der Menge her etwa 2 bis 3 Scheiten entspricht (ca. 2 kg). Nun sind 2 Kaminanzünder unter die obere Schicht Anmachholz zu legen. Zünden Sie das Ganze an und warten Sie, bis sich das Feuer ausgebreitet hat.

Nach dem Anzünden kann sich innen an der Scheibe Kondenswasser abschlagen. Um dem zu begegnen, wird die Tür für ca. 30 Sekunden etwa 5 cm weit geöffnet, bis die Scheibe wieder klar ist. Wenn das Anmachholz gut brennt, wird der Regulierschieber in Mittelposition gebracht. Sollten dabei die Flammen zu erlöschen drohen, wird er wieder in MAX-Position gebracht, bis das Feuer gut brennt. Danach wird der Hebel wieder in Mittelposition gebracht. Lassen Sie das Anmachholz ausbrennen, bis keine Flammen mehr sichtbar sind, bevor Sie Holz nachlegen.

Zu beachten! Während der Anheizphase und beim Betrieb des Ofens muss der Aschenkasten stets ganz eingeschoben sein, weil sonst die automatische Luftregulierung nicht richtig arbeitet.

Die Tür darf nur zum Anmachen, Nachlegen von Brennholz und Herausnehmen der Asche geöffnet werden.

Befeuern

Wenn keine gelben Flammen mehr zu sehen sind und eine ausreichende Glutschicht vorhanden ist, kann Brennstoff nachgelegt werden. Das ist der Fall, wenn die Holzscheite zerfallen und die Glut am Schüttelrost hell aufleuchtet. Legen Sie 2 bis 3 weitere Holzscheite bis zu jeweils 1 kg in den Ofen. Weitere Einstellungen sind wegen der Automatik entbehrlich. Die Temperatur lässt sich jedoch mithilfe des Regulierschiebers regeln (+/-). In der MIN-Position (links) wird die Verbrennung gedrosselt, wodurch sich die Brenndauer verlängert. In der MAX-Position (links) wird die Verbrennung dagegen verstärkt, wodurch sich die Brenndauer verkürzt.

Warten Sie mit dem Nachlegen, bis die Glutschicht entsprechend abgenommen hat.

Da der Kaminofen außen sehr heiß wird, ist Vorsicht geboten.

Allgemeines zur Ofenbefeuerung

Schnelle oder starke Hitze

Sie lässt sich durch Nachlegen vieler kleiner Holzscheite erreichen.

Höchste Leistung

Folgende Mengen dürfen pro Stunde höchstens nachgelegt werden:

Höchste Leistung Nachlegeintervalle bei Nennwärmeleistung

Holzscheite 3,0 kg 60 Min.

Braunkohlenbriketts 2,4 kg 60 Min.

Bei Überschreiten dieser Mengen kann der Kaminofen Schaden nehmen, was nicht unter die Garantie fällt. Der Kaminofen ist nicht für Dauerbetrieb zugelassen.

Lange Brenndauer

Sie wird erreicht, wenn wenige, große Holzscheite (mindestens jedoch 2) aufgelegt werden, wobei der Schieber auf MIN stehen muss. Die längste Brenndauer wird erreicht, wenn die der Regulierschieber in MIN-Position steht. Bei langsamer Verbrennung kann die Scheibe u. U. verrußen.

Die mitgelieferte Abdeckplatte trägt ebenfalls zur Verlängerung der Brenndauer bei. Sie ist so einzubringen, dass sie etwa 8 mm über dem Schüttelrost sitzt, wodurch sich die Primärluft gleichmäßig im unteren Teil des Feuerraums verteilt.

Zu geringe Luftzufuhr oder zu wenig Holz

Wird die feuerfeste Auskleidung des Feuerraums bei Betrieb schwarz, ist das ein Zeichen dafür, dass die Verbrennung unzureichend ist und die Automatik nicht optimal arbeitet. In diesem Fall ist die Luftzufuhr mittels Schieber zu öffnen und ggf. mehr Holz nachzulegen.

Verschiedene Arten Brennstoffe

Zur Verfeuerung empfehlen sich Birken- oder Buchenholzscheite, die mindestens 1 Jahr überdacht im Freien gelagert wurden. In Räumen gelagertes Holz wird leicht zu trocken, weshalb es zu schnell verbrennt.

Braunkohlenbriketts entwickeln viel Hitze und manche Sorten dehnen sich so stark aus, dass sich die Verbrennung kaum regulieren lässt.

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